Der Gott Abrahams

Der Gott Abrahams

Mark McMillion

In den Videos, die ich gemacht habe, als auch in meinen Artikeln, spreche ich oft von „dem Gott Abrahams.“ Und manche haben gefragt: „Warum redest du so? Warum sagst du nicht einfach Gott? Oder Jehova?“
Ich denke, wenn man über ein weitreichendes Thema reden will, kann man einfach als von Gott reden. Ich entschied mich für „den Gott Abrahams“, weil die Mehrheit der Menschen auf Erden wohl wissen, von wem oder was man spricht, wenn man diese Redensweise benutzt.
Ich hätte auch sagen können: „Der Gott der Bibel.“ Aber das könnte zu Bedenken und möglicherweise zu Ablehnung führen. Ich wollte einen Begriff finden, der für möglichst viele Menschen verständlich und mit so wenig religiösem „Ballast“ wie möglich ist.
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen ihren Glauben auf Abraham zurückführen, einen Mann, der vor 4000 Jahren lebte und der als „der Vater des Glaubens“ bezeichnet wurde. Ich werde nicht in Details über Abraham eingehen, aber er ist nicht jemand, der heutzutage viel Hass auf sich selbst oder über das was er in seinem Leben gesagt oder getan hat, auslöst. In meinem ersten Video, „Einführung in Prophezeiungen der Geschichte „, gibt es einen Teil über Abraham und wie vieles von dem, was Milliarden heute glauben, auf ihn zurückzuführen ist. Er erhielt sogar spezifische, zeitbezogene Prophezeiungen, genauso wie Daniel ungefähr 1400 Jahre später.
Der, „Der von alters her ist“ wie in Daniel 7, 9-10 beschrieben.
Über Gott zu schreiben hat für mich etwas Ehrfurcht- fast Furchteinflößendes, dadurch dass es so voller Kontroversen, Unbekanntem und religiösem Dogma ist und aus dem Grunde tue ich es nicht sehr oft. Aber es ist faszinierend, zu sehen wie Gott im Alten als auch Neuen Testament dargestellt wird. In dem von mir gemachten Video über Daniel 7 geht es um eine der einzigartigsten Veranschaulichungen Gottes in der ganzen Bibel. Er wird dort der „Hochbetagte“ oder auch „Der von alters her ist“ genannt. (Daniel 7, 9-10)
Das mag jetzt bei einigen die Nackenhaare aufstellen, aber auch der Koran basiert auf dem Glauben an den Gott Abrahams oder Ibrahim wie sie ihn nennen. (Nehme ich jetzt einen Temperaturanstieg in einigen meiner Leser wahr?) Um diesem Gedanken etwas Rückhalt zu geben, wollte ich euch von einem Buch erzählen, welches ich gerade lese. Der Autor, Timothy George, ist einer der Geschäftsführer des Christianity Today Magazins und sein Buch „Ist Jesus Vater der Gott Mohammeds?”*(sieh Link am Ende) ist exzellent, gründlich recherchiert und was darin gesagt wird, würde eine Menge Leute schockieren.
Aber zurück zu Gott. Jakobus, „der Bruder des Herrn“ – Galater 1,19, nannte Gott „den Vater des Lichts“ – Jakobus 1,17. Das Hebräerbuch bezeichnet Gott als „den Vater der Geister.“ – Hebräer 12,9 Im Johannesevangelium sagte Jesus selbst: „Gott ist Geist“ – Johannes 4,24 und Johannes der geliebte Jünger sagte: „Gott ist Licht“ und „Gott ist Liebe“ – 1.Johannes 1,5 und 4,8.
Für mich ist Gott, offen und ehrlich gesagt, fast zu groß, um Ihn zu erfassen oder zu verstehen. Deshalb fühle ich mich Jesus näher und denke mehr an Ihn. Er wandelte auf der Erde, er war einer von uns, litt unter denselben Versuchungen wie wir und empfand unsere Sehnsüchte. Paulus sagt, „Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus. – 1.Timotheus 2,5
Aber auch das ist voller Kontroversen, denn allgemein ist die Anzahl der Menschen die an den Gott Abrahams glauben, größer als der Kreis der Menschen, die an Jesus glauben. Ich persönlich hatte eine 7-monatige Zeitspanne, in der mir bewusst wurde, dass Gott echt war, weil Er radikal in mein Leben eingegriffen und sich auf greifbare, wunderbare Weise manifestiert hatte. Ich wusste, es gibt Gott wirklich. Ich wusste auch, der Satan war echt, da er sich mir ebenfalls deutlich offenbart hatte, und ich wollte nichts mit ihm zu tun haben.
Ich fühle mich als einen Geistesverwandten mit den Milliarden von Menschen, die an Gott als den Gott Abrahams, glauben, weil es mir eine Zeit lang ähnlich ging. Zu jener Zeit las ich die Bibel jeden Tag, aber es brachte mir einfach nichts.
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Ich durchstöberte das Alte Testament und es war mir sonnenklar, ich müsse eine Art von Tieropfer darbringen, um Gott zu gefallen, denn es war offensichtlich, wie wichtig das war. Es war genau dort in der Bibel, wie konnte ich das bestreiten? Aber die ganze Zeit stand die große Frage im Raum: „Wer war Jesus?“

Ich ging in einige örtliche Kirchen, um zu versuchen, die Antwort zu finden. Doch niemand sprach mit mir, wohl auch weil ich selbst zu schüchtern und ängstlich war. Nach 7 Monaten traf ich einige junge, nonkonformistische Christen, „Jesus-Freaks“, die zu dieser Zeit gerade erst aufkamen.
Mark-Gott Abrahams-dt-2Sie zeigten mir anhand der Bibel, wer Jesus war und auch den Plan der ewigen Errettung. Ich nahm Jesus als meinen Lebensretter an und nahm Ihn in mein Herz auf, wurde dadurch wiedergeboren und begann mit diesem wunderbaren Leben, das ich seither führe. Ich denke, die wichtigste Veränderung bei der Aufnahme Jesu in mein Herz bestand darin, dass die Bibel, die vorher so unklar und undurchsichtig war, plötzlich klar und transparent wurde und mein Herz mit Wahrheit, Weisheit, Wissen und allem, wonach ich mich gesehnt hatte, überflutete.
Christ zu werden, hat meine Beziehung zu Gott enorm gestärkt und gefestigt. Aber dies hat mich in keiner Weise dazu gebracht, eine Abneigung gegen die unzähligen Menschen weltweit zu empfinden, die Jesus vielleicht nicht kennen, aber innig an den Gott Abrahams glauben. Ich kann ehrlich sagen, ich verspüre oft eine regelrechte Zuneigung und Sympathie für sie, egal welcher Nationalität, Rasse oder Religion sie angehören.
Jesus sagte über einen Mann „Du bist nicht weit vom Reich Gottes entfernt“ – Markus 12,34. Es muss Milliarden von Menschen auf der Erde geben, die an den Gott Abrahams glauben. Ich wünschte bei Gott, wir könnten einander mehr lieben und das Gute und den Glauben an den Vater, den er in jedem von uns, die wir Ihn suchen, sehen muss.

Bei Gott wünschte ich auch, dass diejenigen von uns, die Jesus kennengelernt haben, Ihn mehr anderen nahe bringen würden.

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Noch etwas zum Gott Abrahams anbeten: Gott ist Geist, das bedeutet, es hat nichts mit deinem Körper und dem was du tust zu tun, sondern du schließt deine Augen wirst still innen drin (im Geist), konzentrierst dich ganz darauf in dieser Stille Gott zu suchen. Du bist dir bewusst, den Gott den du suchst, ist gut und hat nur gute Eigenschaften an sich. In ihm ist keinerlei Stolz oder Arroganz, auch keine Selbstgerechtigkeit – dieses Denken von etwas Besseres zu sein als andere (als Ungläubige). Du suchst ihn in der Stille deines Herzens, in Demut und Ehrfurcht.

So wird es in der Bibel beschrieben, dass Abraham mit Gott kommunizierte. Es bedurfte keinen Engel dazu, nur deine Gedanken und dein Herz, die du freimachst von all deinem eigenen Denken und eigenem Willen. Du sprichst in Ehrfurcht zu Gott, wartest dann aber in der Stille deines Herzens und mit großem Respekt auf Seine Antwort.

Johannes schrieb Jesus Worte in seinem Evangelium auf, dort lesen wir im Kapitel 17,1 Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater …, – Jesus hob seine Augen auf – warum? Das fragen Muslime so oft, warum Christen vor Gott nicht niederknien und mit der Stirn auf den Boden fallen? Gebet ist mit Gott sprechen und deshalb heben wir genauso wie Jesus unsere Augen auf, denn Gott ist hoch oben, nicht unten auf oder unter der Erde. Und wir heben unsere Arme hoch, wie ein Bettler der um eine Gabe bittet. Dabei sind wir auch oft auf unseren Knien, doch schauen und heben unsere Arme himmelwärts.

König David, von dem der Koran so löblich spricht, schrieb dieses Lied:
Psalm 121,1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Wie viel Nähe da zu Gott herauszuhören ist. Gott ist erhaben, ja, aber doch den Menschen, die ihn suchen so nah – der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand – heißt es. Wie nahe ist das? Der Schatten hüllt dich ein, was bedeutet Gott hüllt dich ein in seiner Liebe und Fürsorge. Gott ist nahe:

5.Mose 4,7 Welchem anderen großen Volk ist sein Gott so nahe, wie der Herr, unser Gott, uns nahe ist, wenn wir zu ihm rufen?

Psalm 145,18 Der Herr ist allen nahe, die ihn anrufen, allen, die ihn aufrichtig anrufen.

Jesaja 55,6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt. Ruft zu ihm, solange er nahe ist.

Offenbarung 3,20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. – Ich habe die Tür zu meinem Herzen geöffnet und er ist hereingekommen und hat mich in den ganzen 44 Jahren seither nie wieder verlassen und wird es auch nicht tun, so hat er es versprochen! Hebräer 12,5 Denn Gott hat gesagt: »Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen. -Wer kann dagegen etwas sagen oder einwenden?

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