PROPHETEN GOTTES

PROPHETEN GOTTES

„Hört, was ich euch jetzt sage: Wenn unter euch ein Prophet des Herrn ist, gebe ich mich ihm durch Visionen zu erkennen und rede mit ihm durch Träume. – 4.Mose 12,6

Eine Aufzählung von einigen Propheten, die nach Mohammed erschienen, die auch in Geschichtsbüchern zu finden sind:chained-eagle

Wenn du in eine bestimmte Religion geboren wurdest, wirst du vielleicht eines Tages feststellen, dass du wie ein gefangener Adler an eine Kette gebunden bist. Alles was du sehen kannst ist, was dir deine Religion erlaubt zu sehen, doch wie viel vom Rest der Welt bleibt dir verborgen? Du lebst jetzt vielleicht als Flüchtling in einem Land, das du zuvor christlich nanntest, musstest jedoch feststellen, dass hier nicht jeder an Gott glaubt und noch wenigere ihren Glauben in Hingegebenheit an Gott leben. Aber das sollte dich, als hingegebener Gläubiger nicht daran hindern, wahrlich herauszufinden, was es mit dem Christlichen Glauben auf sich hat. Nicht von der Sicht und Interpretation eines Imams, sondern von der Sicht der Bibel aus.

Wen aber können wir tatsächlich einen Propheten nennen?

Jemand der in Anspruch nimmt, Verbindung mit dem Übernatürlichen oder Gott selbst zu haben und eine Botschaft an andere weitergibt und oder Anleitungen folgt. Die Bibel warnt uns jedoch, zwischen falschen und wahren Propheten zu unterscheiden:

Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist das das Wort, das der HERR nicht geredet hat. Der Prophet hat es aus Vermessenheit geredet; du brauchst dich nicht vor ihm zu fürchten (dich nicht davor zu fürchten, ihm nicht zuzuhören und nicht zu gehorchen). – 5.Mose 18,22

Eine einfache Regel, um herauszufinden wer ein wahrer und wer ein falscher Prophet ist. Ein weiteres Anzeichen finden wir in Offenbarung 22:18-19

„Wenn jemand dem, was hier (in der Bibel) geschrieben steht, irgendetwas hinzufügt, wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben werden. Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buchs wegnimmt, wird Gott ihm seinen Anteil am Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben werden.“

Trauriger Weise müssen wir hier zugeben, dass der Islam tatsächlich aus diesem Buch den Plan Gottes weggenommen hat, der für die Errettung aller Menschen von ihren Sünden ist. Dabei ist nicht klar ob es nun wirklich Mohammed war, oder wie es vielfach behauptet wird, der Kalif Uthman (ʿUthmān ibn ʿAffān) der Originalschriften von Mohammeds Zeit verbrennen und einen neuen Quran schreiben lies.

Bitte bedenke auch, Adam, Noah, Abraham, Isaak und Jakob hatten keine Religion die sie ausübten, sondern hatten nur hingegebener Glaube an den einen wahren Gott. Kein Prophet, den Gott später erweckte, brachte eine neue Religion, sondern gaben nur die Botschaften von Gott weiter. Es liegt nicht an einem Propheten, eine neue Religion zu bringen, sondern nur die Botschaft oder der Anordnung zu folgen, die Gott ihnen gab. Wenn jeder neue Prophet eine neue Religion bringen würde, würde das bedeuten, dass Gott ständig seine Meinung ändert und solch einem Gott könntest du nicht vertrauen.

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Hier nun eine Aufzählung von einigen wenigen Propheten, aus den vielen Männern und Frauen, die du auch in Geschichtsbüchern finden kannst, die Stimmen hörten, Visionen hatten und Führung direkt von Gott, Jesus oder durch Engel oder verstorbene Heilige bekamen:

Johanna von Orléan

(Französich: Jeanne d’Arc) geboren in eine Bauernfamilie am 6.Januar 1412 in Domrémy, Frankreich, auf dem Scheiterhaufen verbrannt am 30 Mai 1431

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Sie ist auch als „Jungfrau von Orléan“ bekannt. Johanna hatte schon als junges Mädchen Visionen und hörte Stimmen. Mit 16 erklärte sie eine Anordnung durch den Erzengel Michael, der heiligen Katharina und der heiligen Margarethe erhalten zu haben, dem ungekrönten König Karl VII zum Thron zu verhelfen und dem seit fast 100 Jahren währenden Krieg durch die Belagerung Englands ein Ende zu machen. Die Menschen litten sehr unter diesem Krieg, aber Gott hörte das Rufen der Armen! Er sandte ihnen ein junges Mädchen, um seine Kraft und Macht zu demonstrieren, das in den Schwachen mächtig wird!

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Sie verhalf bei Orléans den Truppen des Dauphins (Thronerben) zu einem Sieg über Engländer und Burgunder und geleitete anschließend Karl VII. von Frankreich zu seiner Krönung nach Reims. Dieses Ereignis ermutigte die Franzosen und ebnete den Weg zu einem vollständigen Sieg über ihre Feinde in 1453.

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Im Jahr 1430 wurde Johanna von den Burgundern gefangen genommen, an die Engländer verkauft und wegen Häresie auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1456 wurde ein Revisionsprozess eingeleitet, in dem das Urteil aufgehoben und Jeanne zur Märtyrin erklärt wurde. 1803 wurde sie von Napoleon Bonaparte als Nationalsymbol erklärt, das sie bis heute ist.

Ein 17 jähriges Mädchen das Gott gänzlich hingegeben war, ihr eigenes Leben aufgab um Gott zu folgen, veränderte durch ihre Hingabe die Geschichte ihres Landes!

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Jan Hus

proph-hus-1Jan Hus, auch Johannes Hus(s) genannt, geboren um 1370; starb als Märtyrer am 6. Juli 1415 in Konstanz, war ein christlicher Theologe, Prediger und Reformator. Er war zeitweise Rektor der Karls-Universität Prag.

Da die katholische Kirche den Lehren von Jesus nicht gänzlich folgten, kamen Reformer auf, einer der ersten bekannten davon der Engländer John Wycliffe, ein Professor der Oxford Universität, der die Bibel ins Englische übersetzte. Jan Hus förderte aktiv seine Idee, dass den Menschen erlaubt sein sollten, die Bibel in ihrer eigenen Sprache zu lesen und die Tyrannei der Katholischen Kirche abzulehnen, die jedem mit Hinrichtung drohte, der eine nicht lateinische Bibel besaß.

Hus lehrte an der Universität, was Jesus und die Bibel wirklich lehrt, im Kontrast zu den Praktiken der Kirche und gewann dadurch etliche Nachfolger, was eine Bedrohung für die Hierarchie und Macht der Kirche wurde. Sein Priesteramt wurde ihm weggenommen und er wurde zu einem Konzil gerufen, wo er sein Buch „De ecclesia” – Über die Kirche – verleugnen sollte. Weil er auf sein Buch beharrte, wurde er der Häresie gegen die Grundsätze, der Katholischen Kirche beschuldigt.

Hus wurde 1415 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, die Manuskripte von Wycliffe wurden dabei zum Anzünden benützt. Einem Freund schrieb Hus zuvor diese Prophetischen Worte: „In 100 Jahren wird ein Mann aufstehen, dessen Rufe nach Reform nicht unterdrückt werden können.“

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Sein Name Hus bedeutet Gans, auf dem Scheiterhaufen spottete er deshalb lautstark: „heute mögt ihr eine Gans rösten, doch aus der Asche wird ein Schwan aufsteigen!“

Diese Prophezeiung wurde genau 100 Jahre später erfüllt in:

Martin Luther

Martin Luther geboren am 10.November 1483 in Sachsen, wo er auch starb am 18.Februar 1546.

Martin Luther studierte Jura, doch in Gefahr, von einem Blitz während eines heftigen Gewitters getroffen zu werden, versprach er Gott, dass er Mönch werden wollte, wenn er verschont bliebe. Er machte sein Versprechen war, trat einem Orden bei, studierte Theologie und erhielt den Doktortitel. Von 1512 an lehrte er als Professor der Theologie an der Universität Wittenberg.

Sein Interesse galt vor allem dem Thema „Gottes Gerechtigkeit“ und des Menschen Rechtfertigung vor Gott. 1510 reiste er nach Rom und wie er dort den Pomp und das Machtstreben der katholischen Obrigkeit sah, und sich bewusst war, wie sehr die Kirche ihre Untertanen durch Furcht mit der Drohung vor dem Fegefeuer und der Hölle wer vom Glauben abfällt und nicht absoluten Gehorsam leistet, unter Kontrolle hielt, überzeugte ihn das umso mehr, wie Gegensätzlich das Tun der Kirche von den Lehren von Jesus war. Durch den Bibelvers Römer 1,17 „Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben“ kam für ihn die Erleuchtung! Die „Gerechtigkeit Gottes“ bedeutet nicht ein zorniger, verdammender und strafender Gott, sondern ein liebender, vergebender, barmherziger Gott. Ein Gott der jeden einzelnen seiner Schöpfung liebt und sich danach sehnt, dass jeder zu ihm zurückfindet im Glauben an den, den er sandte, seinen Sohn Jesus Christus.

Wie die Schriften von Jan Hus ihm in die Hände fielen, bekam auch er ein aktiver Reformist und hatte, genau wie Hus, sehr bald viele Nachfolger.

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Genau 100 Jahre später 1515 war Jan Hus‘ Prophezeiung erfüllt, der Schwan war da, von Gott erwählt und stark gemacht und mächtig benützt, um seine Kinder frei zu machen.

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1517 kam Luther in Konflikt mit einem „Spendensammler“ der Kirche, einem Ablassverkäufer, was Luther genau wie Hus zuvor schließlich vor ein Konzil brachte, wo auch er seine Schriften widerrufen sollte. Sein ‚Nein‘ wurde zu einem berühmten Spruch: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“

Luther wurde geächtet und unter den Bann gestellt, was bedeutet, jeder konnte ihn töten und tat dabei Gott noch einen Gefallen. In Gefahr um sein Leben wurde Luther durch seinen Landesvater, der hinter ihm stand, dem Kurfürsten von Sachsen gerettet und  in Sicherheit auf die Wartburg gebracht. Dort übersetzte Luther das Neue Testament aus dem Griechischen, musste dafür aber zuerst eine geschriebene Deutsche Sprache ausarbeiten, die von allen Deutschen unterschiedlicher Dialekte verstanden wurde, wofür er heute noch geehrt wird. Auch war er dafür, dass Schulen für alle Kinder bereitgestellt werden, damit jeder lesen lernt, Mädchen wie Jungen und damit die Bibel für sich selbst lesen und befolgen konnte und das Wort Gottes persönlich zu jedem sprechen konnte.

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Michel de Nostredame

proph-nostrBekannt unter dem lateinischen Namen Nostradamus (14. oder 21. Dezember 1503 – 2. Juli 1566) war ein französischer Apotheker (er half bedeutend im Kampf gegen die Pest in verschiedenen Städten Frankreichs) und Seher der Prophezeiungen veröffentlichte, die berühmt geworden und bis heute beliebt sind.

Er wurde vor allem durch sein Buch „Les Prophecies” das zuerst in 1555 erschien, berühmt. Nostradamus hat bis heute Bewunderer, die zusammen mit einiger populärer Presse davon überzeugt sind, viele weltgeschichtliche Ereignisse vorhergesagt zu haben, wie der Große Brand von London 1666, der Aufstieg von Napoleon und Hitler, bis zum Angriff des World Trade Center am 11.September 2001.

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Jeanne d’Arc, Jan Hus, Nostradamus, sie alle erhielten Botschaften oder Visionen die wahr wurden und dürfen deshalb als Propheten Gottes bezeichnet werden, ja selbst Martin Luther; denn er gab Gottes wahre Botschaft an andere weiter, und sie alle neben vielen anderen, die hier nicht aufgeführt sind, beweisen damit, dass Mohammed nicht der letzte Prophet war.

Gott hatte vom Beginn der Menschheit an einen Plan, von dem Er nicht ablässt bis er vollendet sein wird mit dem zweiten Kommen von Jesus Christus. Von diesem Plan redete Gott schon, als er zur Schlange nach dem Sündenfall sagte:

„Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten (Jesus durch sein Opfertod am Kreuz und Sieg über den Tod durch die Auferstehung), und du wirst ihn in die Ferse stechen (der Verrat und die Kreuzigung). – 1.Mose 3,15

Viele Propheten erhielten Prophezeiungen über diesen Plan und diese Prophezeiungen haben sich alle in Jesus Christus erfüllt – sieh Apostelgeschichte 3,18-26 und auch diesen Link am Ende*. Das Christentum (nicht Kircheninstitutionen) ist Gottes Plan und deshalb hat er Menschen wie Wykliffe, Hus und Luther und viele andere zuvor und danach, erweckt, um seine in die Irre gegangene Kirche wieder auf den geraden Weg zu bringen.

Und auch zu Mose hat er von diesem Plan geredet: „Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.“ – 5.Mose 18,15,18

Petrus, der Jünger Jesu und große Apostel beansprucht diesen Vers von 5. Mose 18,15 für Jesus, wie wir es in der Apostelgeschichte lesen können:

Petrus sah dies und wandte sich an die Menge … Es ist der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott aller unserer Vorfahren, der seinen Knecht Jesus … verherrlicht hat  …Mose sagte: `Der Herr, euer Gott, wird einen Propheten wie mich aus eurem Volk erwählen. Hört genau auf alles, was er euch sagt. Wer nicht auf diesen Propheten hört, wird aus dem Volk Gottes ausgeschlossen und wird umkommen.´ Alle Propheten, angefangen mit Samuel, haben von dem, was heute geschieht, gesprochen. – Apostelgeschichte 3,12-26 (schau es nach im Gesamten) 

Muslime beanspruchen gerne diesen Vers und behaupten, damit sei Mohammed gemeint. Doch das kann sehr leicht widerlegt werden. Zum einen sahen die Nachkommen von Isaak, also die Juden und die Nachkommen Ismaels, die Araber, sich nie – noch nie und bis heute nicht – als Brüder. Sie haben sich immer gehasst und auch bekriegt. Zum anderen war Mohammed nie ein Prophet wie Mose im Sinne, dass Gott direkt zu Mose sprach, nicht über einen Engel so wie es bei Mohammed der Fall war, auch vollbrachte Gott keine Wunder durch Mohammed, so wie er es durch Mose tat. So Mohammed kommt Mose absolut nicht gleich, nicht einmal die Sharia stimmt mit den Gesetzen, die Gott dem Mose gab, überein. Dass dieser Vers über Mohammed ist, ist nur ein Wunschdenken des Islam, der seine Wahrhaftigkeit mit aller Gewalt beweisen möchte, aber das ist wirklich nur ein an den Haaren herbeigezogene Behauptung.

Muslime sagen dir, Allah braucht dich nicht, aber du brauchst Allah. Sie wollen damit andeuten, wie viel höher und erhabener Gott ist und wie nichts wir im Vergleich sind. Doch das hindert den wahren Gott nicht, auf die Ebene des Menschen zu kommen – nur in Demut ist Liebe, in Stolz und stolzer Erhabenheit findet man keine Liebe – und sich Menschen zu offenbaren, die Ihn wahrhaftig mit einem hungrigen Herzen suchen:

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen´, spricht der Herr. – Der Prophet Jeremia 29,13-14

Der Allah des Islam mag es vielleicht nicht sein, aber Gott ist besorgt um jede einzelne Geschöpf das er in seinen Händen formte, die er seine „Kinder“ nennt.

B.Jesaja 64,7-dt.

Und weil Gott besorgt ist, spricht er auch heute noch zu uns, hat auch heute noch seine Propheten und Botschafter gibt noch immer Botschaften, die für uns in unserem heutigen Zeitalter wichtig und von Bedeutung sind. Manche Menschen erhalten Botschaften und manche benützt Gott, um durch Musik oder gemalte Bilder seine Botschaft zu überbringen. Hier sind noch zwei Beispiele von Menschen durch die Gott gesprochen und gewirkt hat und es noch tut:

Mutter Teresa

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Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu bekannt als Mutter Teresa (26. August 1910 in Skopje, Mazedonien; † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien) war eine Ordensschwester und Missionarin der Katholischen Kirche für Indien. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, was ihr zuerst den Beinamen „Heilige der Gosse“ gab. 1979 bekam sie den Friedensnobelpreis!

Mutter Teresa wirkte 17 Jahre als Lehrerin in Klosterschulen, bis sie den Ruf innerhalb des Rufes erhielt. Der erste Ruf von Gott war, ihr Leben ganz Gott zu weihen. Der zweite Ruf von Gott war, sich um die Armen der Armen zu kümmern. Ihr Orden baute ein Hospiz, ein Zentrum für Blinde, ein Zentrum für alte und behinderte Menschen und eine Leprastation auf.

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Gott wünscht sich Anbeter, die ein Beispiel von ihm selbst sind, von seiner Güte, seiner Barmherzigkeit, seiner Besorgnis und Liebe. Anbeter die in jedem Menschen ein Geschöpf Gottes sehen und jeden auch so behandeln. Solch eine Anbeterin war Mutter Teresa. In Hingabe zu Gott und ihrem Motto in jedem Menschen Jesus zu sehen und in Gehorsam zu Jesus Worten: „Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!“ – Matthäus 25,40 hatte sie ihr Lebenswerk den Armen zu helfen, ganz gleich deren Rasse oder Religion, aufgebaut. Liebe war für sie das wichtigste im Leben, denn Gott ist Liebe und das wichtigste im Universum. Sie war treu bis in den Tod, – Offenbarung 2,10 und wie Vater Abraham lag es auch ihr am Herzen, Gott zuzuhören im Gebet und das zu tun, was Er ihr zeigte.

Kurz vor ihrem Tod erhielt Mutter Teresa eine Botschaft (Prophetie) von Jesus. Er spricht darin zu denjenigen, die Ihn nicht so gut kennen, und Er beschreibt darin Seine Liebe für jede einzelne Person und Seine Sehnsucht nach jeder einzelnen Person. Ganz offensichtlich ist Gott daran interessiert, Seine Botschaft jedem Menschen bekannt zu machen und benützt dabei jeden, der sich ihm öffnet.

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Übersetzung der Aufzeichnung der Prophetie von Jesus durch Mutter Teresa:

„Mich dürstet nach dir!“

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„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an …“ – Offenbarung 3,20

Ich stehe Tag und Nacht vor der Tür deines Herzens. Ja, selbst wenn du nicht glauben willst, dass ich es bin, auch wenn du mir keine Beachtung schenkst – ich bin dennoch da. Ich warte auf das kleinste Anzeichen einer Resonanz, ja, den leisesten Hauch eines Gebetes, welche mich einladen würden hereinzukommen.

Ich möchte, dass du weißt, dass ich, wann immer du mich einladen wirst, zu dir kommen werde. Ich komme herein, leise und unsichtbar, aber mit unerschöpflicher Kraft und Liebe und bringe viele Gaben meines Geistes mit. Ich komme mit meiner Gnade – mit dem Wunsch zu vergeben, mit Liebe, die allen Verstand übersteigt. Wie der Vater mich geliebt hat, so liebe Ich dich. Mich verlangt danach, dir inneren Frieden zu bringen, dich zu stärken, dir wieder aufzuhelfen und deine Wunden zu verbinden. Ich bringe dir mein Licht, um deine Dunkelheit und alle deine Zweifel zu vertreiben. Ich komme mit meiner Kraft, damit ich alle deine Lasten tragen kann; Ich komme mit meiner Gnade, um dein Herz zu berühren und dir neues Leben zu geben; mit meinem Frieden, um deiner Seele Ruhe zu geben.

Ich kenne dich durch und durch. Ich weiß alles über dich. Ein jedes deiner Haare ist gezählt. Es gibt nichts in deinem Leben, was für mich unwichtig wäre. Dein Leben lang bin ich dir gefolgt, und selbst als du auf Abwegen warst, habe ich nicht aufgehört, dich zu lieben. Mir ist jedes deiner Probleme bekannt. Ich kenne alle deine Nöte und Wünsche, und natürlich kenne ich auch alle deine Fehler und Sünden. Dennoch, lass es mich nochmals wiederholen: „Ich liebe dich!“ – nicht für das was du getan oder nicht getan hast – sondern einfach um deinetwillen, um der Schönheit und des Wertes willen, die dir mein Vater gegeben hat, als Er dich nach seinem Abbild geformt hat. Um jenes Wertes willen, der bei dir so oft in Vergessenheit gerät, um jener Schönheit willen, die du mit Sünde bedeckt hast. Ich liebe dich so wie du bist und ich habe mein Blut vergossen, um dich zu mir zurück zu gewinnen.

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Ich weiß, wie es in deinem Herzen aussieht. Ich kenne deine Einsamkeit, deinen Schmerz und dein Gefühl von Verlorenheit, deine Verdammung und deine Demütigungen. Ich habe alle diese Dinge schon vor dir erlitten – um deinetwillen – damit du an meiner Kraft und der Fähigkeit zu überwinden, teilhaben kannst. Ich weiß von deiner Sehnsucht nach Liebe, deinem Verlangen, geliebt und verwöhnt zu werden. Wie oft hast du vergebens, egoistisch nach Liebe gesucht, dich bemüht, die innere Leere mit zeitweiligem Vergnügen oder gar mit einer noch größeren Finsternis, die durch Sünde kommt, zu befriedigen. Sehnst du dich nach Liebe? Ich will deine Sehnsucht stillen und dir Erfüllung schenken. Sehnst du dich danach, dass dir persönliche Anteilnahme und Aufmerksamkeit entgegengebracht werden? Ich bin besorgt um dich – mehr als du dir vorstellen kannst – so besorgt, dass ich sogar um deinetwillen am Kreuz gestorben bin.

Mich dürstet nach dir. Ja, das ist wohl die einzige Art und Weise, wie ich meine Liebe für dich ausdrücken kann. Mich dürstet danach, dich lieben zu können und mich dürstet danach, von dir geliebt zu werden. Du bist sehr kostbar für Mich. Mich dürstet nach dir. Komm zu mir und Ich werde deinem Herzen Erfüllung und deinen Wunden Heilung bringen. Ich werde dich zu einem neuen Geschöpf machen und selbst in all deinen Prüfungen wird mein Frieden dich begleiten. Mich dürstet nach dir. Zweifle niemals an meiner Gnade, oder an meinem Wunsch und meinem Willen zu vergeben, oder an meinem Verlangen danach, dich zu segnen und in dir zu wohnen und zu leben. Mich dürstet nach dir. Wenn du auch in den Augen der Welt unwichtig scheinst, so ist das unbedeutend: In dieser Welt ist für mich niemand wichtiger als du. Mich dürstet nach dir. Öffne dich für mich, nimm mich an, dürste nach mir. Gib Mir dein Leben und du wirst herausfinden, wie viel du meinem Herzen bedeutest.

Ich sehe den Ort, den mein Vater für dich in meinem Königreich bereitet hat. Vergiss nicht, dass du auf dieser Erde nur ein Pilger auf dem Weg nach Hause bist. Sünde wird dich niemals befriedigen und dir niemals den Frieden bringen können, den du suchst. Alles andere, was du außer mir versucht hast, hat dir nur noch mehr Finsternis gebracht. Klammere dich deshalb nicht an den Dingen dieser Welt fest.

Es spielt keine Rolle, wie weit du abgeirrt bist, es spielt keine Rolle, wie oft du mich vergessen hast, es ist auch völlig unwichtig, wie viele Kreuze du auf dich zu nehmen vermagst, es gibt nur eines das du nicht vergessen darfst, eine Wahrheit, die sich nie ändern wird: Mich dürstet nach dir – genauso wie du bist.

Dein ganzes Leben lang habe ich auf deine Liebe gewartet. Ich habe nie aufgegeben eine Chance zu finden, dich zu lieben und von dir geliebt zu werden. Auf der Suche nach Glück hast du schon so Vieles versucht. Versuch es doch einfach einmal damit, mir dein Herz zu öffnen – jetzt gleich! Ich stehe vor der Türe deines Herzens und klopfe an. Öffne mir die Tür, mich dürstet nach dir!

(Bemerkung von Mutter Teresa): Jesus ist Gott gleich (also wie in der Mathematik: Gott=Jesus), darum ist Seine Liebe, Sein ‚Durst’- Sein Verlangen, unendlich. Er, der Schöpfer aller Dinge, bittet darum, von Seiner Schöpfung geliebt zu werden. Es dürstet Ihn nach unserer Liebe. Diese Worte „Mich dürstet“ hallen sie nicht in unseren Seelen nach?

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Akiane Kramarik

Wunderkind Akiane wie sie kurz genannt wird, geboren am 9. Juli 1994, ist eine amerikanische Dichterin und selbst erlernte Malerin. Sie begann mit 4 Jahren zu zeichnen und mit 6 zu malen und mit 7 Gedichte zu schreiben. Sie wurde durch ihr Gemälde von Jesus „der Prinz des Friedens“, das sie als 8-jährige malte, weltbekannt. Durch Visionen hatte sie dieses Bildnis seit sie 4 ist, im Sinn. Zu dieser Zeit begann sie, Stimmen zu hören und hatte Visionen vom Himmel und traf dort Jesus.

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Das außergewöhnliche daran war, dass das Konzept von Gott oder Jesus ihr nie nahegebracht worden war, da ihre Eltern zu dem Zeitpunkt Atheisten waren. Als sie 51/2 war, wurde sie in den Himmel gehoben und verbrachte dort nach unserer irdischen Zeitrechnung 6 Stunden. Sie besuchte Orte, Paläste und Galaxien. Weil es für sie zu kompliziert war, wiederzugeben was sie erlebt und gehört hatte, begann sie mit 6 ihre himmlischen Visionen zu malen, um ihnen damit Ausdruck und Leben zu geben.

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Selbstportrait, gemalt im Alter von 11 Jahren, mit dem sie ausdrücken möchte, dass es Gott ist, der ihr hilft zu malen.

Ihre Lebensgeschichte in ihren eigenen Worte:

… All die Jahre hat Gott auf mich gewartet, zu wachsen, damit ich völlig verstehen konnte und male die mächtigste Botschaft für die Menschheit. Die Botschaft von unerschütterlichem Glauben, unvoreingenommener Liebe, und Ewigem Leben!

Prophezeiung von Joel 3,1-5 erfüllt in den ersten Nachfolgern von Jesus bis heute „den letzten Tagen“ in denen wir jetzt leben:

`In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer prophetische Träume. 18 In diesen Tagen werde ich meinen Geist sogar über alle meine Diener, ob Mann oder Frau, ausgießen, und sie werden weissagen. 19 Und ich werde Wunder oben am Himmel tun und Zeichen unten auf der Erde… – Apostelgeschichte 2:17-18

Mohammed mag zu seiner Zeit ein großer Prophet gewesen sein, doch ist es ein großer Irrtum zu glauben, Mohammed sei der letzte Prophet Gottes gewesen!

Warum hat Mohammed nicht veranlasst, dass seine Visionen und Botschaften nicht für die Nachwelt aufgeschrieben wurden? Weil das gar nicht Allahs Wille war? Mohammed wurde zu seiner Generation damals gesandt, um ihnen die Botschaft zu bringen, dass es nur einen wahren Gott gibt und all die Götter, die Menschen damals anbeteten nur von Menschen gemachte falsche Götter waren. Allah wollte ganz sicher nicht, dass daraus eine neue Religion wird. Denn der wahre Gott ist Wahrheit, die man in sein Herz aufnimmt und nicht eine Religion zum Ausüben.

„Habe ich dir nicht gesagt, dass du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst, wenn du glaubst?“ – Jesus – Johannes 11,40

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„Jesus sagte zu den Menschen, die nun an ihn glaubten: »Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« »Aber wir sind doch Nachkommen Abrahams«, sagten sie. »Wir sind nie Sklaven von irgendjemand gewesen. Warum redest du dann von `frei machen´? Was meinst du damit?«  Jesus erwiderte: »Ich versichere euch: Jeder, der sündigt, ist ein Sklave der Sünde. Ein Sklave ist kein Familienmitglied; ein Sohn dagegen gehört für immer zur Familie.

Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei. – Johannes 8,31-36

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Hier findet ihr Gottes Plan für die Menschheit gegeben durch Prophetien lange vor Jesus Geburt:

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Beispiele wie Gott mit Propheten redet

Jesaja, Jeremia und Hesekiel gehörten zu den drei größten Propheten Israels. Frag einen Juden, der wird dir bestätigen, dass die Nachfolgenden Worte die gleichen Worte sind wie in ihren jüdischen Schriften.

1 Das sind die Worte Jeremias. Er war der Sohn Hilkijas und gehörte zur Priesterschaft (damals gab es eine Priesterschaft, kein Prophetentum!) von Anatot, das im Gebiet des Stammes Benjamin liegt. 2 Zum ersten Mal sprach der Herr zu Jeremia im 13. Jahr der Herrschaft des Königs Josia von Juda. (Dies war das Jahr 627 v.Chr.) 3 Auch später, während der Regierungszeit Jojakims (Jojakim regierte 608-598/7 v.Chr.) und bis zum elften Jahr der Regierung des judäischen Königs Zedekia, des Sohnes Josias, empfing Jeremia Botschaften vom Herrn.

Jeremia empfing Botschaften direkt vom Herrn, so wie die meisten Propheten der Bibel. Nur manchmal benützte Gott einen Engel um eine Botschaft zu übermitteln.

Im fünften Monat des elften Regierungsjahres Zedekias (Der fünfte Monat nach hebräischer Zeitrechnung entspricht dem August bzw. September; das genannte Jahr war 586 v.Chr.) wurden die Bewohner Jerusalems in die Gefangenschaft verschleppt.

4 Der Herr sprach zu mir:

5 »Ich kannte dich schon, bevor ich dich im Leib deiner Mutter geformt habe. Schon vor deiner Geburt habe ich dich dazu bestimmt, dass du den Völkern meine Botschaften überbringst.« 6 »Aber, allmächtiger Herr«, wehrte ich ab, »ich kann nicht gut reden, ich bin noch viel zu jung!« 7 »Sag doch nicht, dass du zu jung bist«, antwortete der Herr. »Du sollst hingehen, wohin ich dich sende, und sagen, was auch immer ich dir auftragen werde. 8 Vor den Menschen brauchst du keine Angst zu haben, denn ich werde immer bei dir sein und dich retten. Das verspreche ich, der Herr.« 9 Dann berührte der Herr meinen Mund und sagte: »Hiermit habe ich meine Worte in deinen Mund gelegt! 10 Ich gebe dir die Vollmacht, vor Völkern und Königreichen zu reden. …  17 Steh auf und zieh dich an. Dann geh hinaus und sag ihnen, was immer ich dir zu sagen befehle. Fürchte dich nicht vor ihnen …  19 Sie werden wohl gegen dich kämpfen, trotzdem werden sie dich nicht bezwingen. Denn ich bin mit dir, und ich werde dich beschützen.« So hat der Herr gesprochen.

Gott sagte zu Jeremia  »Ich kannte dich schon, bevor ich dich im Leib deiner Mutter geformt habe.« – Gott hat auch über den Propheten Johannes dem Täufer gesagt:

Lukas 1,12 Zacharias erschrak bis ins Herz, 13 doch der Engel sagte: »Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen. 14 Du wirst überglücklich sein bei seiner Geburt, und viele Menschen werden sich mit dir freuen, 15 denn er wird in den Augen des Herrn groß sein. Er wird keinen Wein oder andere berauschenden Getränke anrühren und schon vor seiner Geburt mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.«

1Mose 12,7 Da erschien der HERR dem Abram und sprach: …

1Mose 26,2 Da erschien ihm (Isaak) der HERR und sprach: …

1Mose 26,24 Und der HERR erschien ihm (Jakob) in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen und deine Nachkommen mehren um meines Knechtes Abraham willen.

2Mose 6,2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR 3 und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott, aber mit meinem Namen »HERR« (YHVH – Yehovah oder auch Yahwe) habe ich mich ihnen nicht offenbart.

2Mose 16,10 Und als Aaron noch redete zu der ganzen Gemeinde der Israeliten, wandten sie sich zur Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke.

1Samuel 3,21 Und der HERR erschien weiterhin zu Silo, denn der HERR offenbarte sich Samuel zu Silo durch das Wort des HERRN.

Apostelgeschichte (die Geschichte der ersten Christen) 9,10 Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr. … 17 Und Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul (Saul ist der Hebräische Name des römischen Namens Paul oder Paulus – aus Saul wurde der Apostel Paulus – die christliche Kirche florierte sehr und Saul wollte sie stoppen, vernichten), der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege hierher erschienen ist, dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest.

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Aus den jüdischen Schriften aus 1.Könige 13. Ein Beispiel von einem jungen Propheten der, von Gott zunächst beschützt, doch die ihm von Gott auferlegte Prüfung nicht bestand:
1 Ein Mann Gottes – ein Prophet – aus Juda kam im Auftrag des Herrn nach Bethel, gerade als Jerobeam vor den Altar trat, um dort zu opfern. 2 Da rief er zum Altar hin, was der Herr ihm gesagt hatte: »Altar! Altar! `So spricht der Herr: Dem Königshaus Davids wird ein Kind mit Namen Josia geboren werden. Der wird die Priester der Höhenheiligtümer (Götzentempel), die Opfer auf dir verbrennen, töten und Menschenknochen wird er auf dir verbrennen.´« 3 Am gleichen Tag tat er ein Zeichen und sagte: »Der Herr hat versprochen, folgendes Zeichen zu geben: Dieser Altar bricht auseinander, und die Asche, die darauf liegt, wird verschüttet.« 4 Als König Jerobeam hörte, was der Prophet gegen den Altar in Bethel gesprochen hatte, deutete er mit der Hand auf ihn und rief: »Ergreift diesen Mann!«

Doch im gleichen Augenblick wurde die Hand des Königs, mit der er auf ihn zeigte, gelähmt und er konnte sie nicht zurückziehen. 5 Gleichzeitig zersprang der Altar und die Asche ergoss sich daraus, wie der Prophet es nach dem Zeichen des Herrn vorhergesagt hatte.

6 Da bat ihn der König: »Bete zu dem Herrn, deinem Gott, und bitte ihn für mich, meine Hand wieder gesund zu machen!« Der Mann Gottes betete zum Herrn, und die Hand des Königs wurde wieder vollständig gesund. 7 Da lud der König ihn ein: »Komm mit mir in den Palast und iss etwas, und ich will dir auch ein Geschenk geben.« 8 Doch der Prophet erwiderte: »Selbst wenn du mir die Hälfte deines Palastes anbieten würdest, würde ich nicht mit dir gehen und würde an diesem Ort nichts essen und nichts trinken. 9 Denn der Herr hat mir folgendes Gebot mitgegeben: `Du darfst nichts essen und nichts trinken und du darfst auch nicht auf demselben Weg, den du gekommen bist, zurückgehen.´«

10 Und er verließ Bethel und ging auf einem anderen Weg nach Hause. 11 Zum Zeitpunkt dieser Ereignisse lebte ein alter Prophet in Bethel. Seine Söhne kamen nach Hause und erzählten ihm alles, was der Mann Gottes an jenem Tag in Bethel getan hatte. Sie wiederholten auch, was er zum König gesagt hatte. 12 Ihr Vater fragte sie: »Welchen Weg hat er genommen?« Sie sagten ihrem Vater, welche Straße der Mann Gottes aus Juda eingeschlagen hatte. 13 »Rasch, sattelt den Esel«, sagte der alte Mann zu seinen Söhnen. Und als sie ihm den Esel gesattelt hatten, 14 ritt er hinter dem Propheten her und fand ihn unter einer Eiche sitzend.

Er fragte ihn: »Bist du der Mann Gottes, der aus Juda gekommen ist?« »Ja«, antwortete dieser, »der bin ich.« 15 Da sagte er zu ihm: »Komm mit mir nach Hause und iss etwas.« 16 »Nein, das kann ich nicht«, antwortete dieser wieder. »Ich werde hier an diesem Ort nicht essen und nicht trinken. 17 Denn der Herr hat mir folgendes Gebot mit auf den Weg gegeben: Du darfst dort weder essen noch trinken, und du darfst auch nicht auf demselben Weg zurückkehren, den du gegangen bist.´« 18 Doch der alte Prophet antwortete: »Auch ich bin ein Prophet, so wie du. Und ein Engel gab mir die Botschaft vom Herrn: Nimm ihn mit in dein Haus und gib ihm zu essen und Wasser zu trinken.´« Doch der alte Mann log. 19 Da ging er mit ihm zurück, und der Prophet aß in seinem Haus und trank etwas Wasser.

20 Während sie noch am Tisch saßen, erging eine Botschaft des Herrn an den Propheten, der ihn mit zurückgenommen hatte. 21 Er sagte zu dem Mann Gottes aus Juda: »So spricht der Herr: `Du hast die Botschaft des Herrn missachtet und dem Gebot, das der Herr, dein Gott, dir gab, nicht gehorcht. 22 Du bist an diesen Ort zurückgekehrt und hast gegessen und Wasser getrunken, obwohl er dir befohlen hatte: Iss und trinke dort nichts. Deshalb wird dein Leichnam nicht im Grab deiner Väter bestattet werden.´« 23 Als der Prophet aus Juda fertig gegessen und getrunken hatte, sattelte sein Gastgeber seinen eigenen Esel für ihn, 24 und er machte sich wieder auf den Weg. Doch während er ritt, fiel ihn ein Löwe an und tötete ihn. Sein Leichnam lag auf der Straße und der Esel und der Löwe standen daneben. 25 Leute kamen vorbei und sahen den Leichnam auf der Straße liegen und den Löwen daneben stehen und sie erzählten es in der Stadt, in der der alte Prophet lebte. 26 Als der alte Prophet, der ihn von seinem Weg zurückgebracht hatte, das hörte, sagte er: »Das ist der Mann Gottes, der dem Gebot des Herrn nicht gehorcht hat. Der Herr hat sein Wort wahr gemacht, wie es angekündigt war, und ihn von einem Löwen angreifen und töten lassen.« 27 Er sagte zu seinen Söhnen: »Sattelt mir einen Esel.« Sie taten es 28 und er ritt hinaus und fand den Leichnam auf der Straße. Der Esel und der Löwe standen noch immer neben ihm, denn der Löwe hatte weder den toten Propheten gefressen noch den Esel angegriffen.

29 Da legte er den Leichnam des Mannes Gottes auf den Esel und nahm ihn mit zurück in seine Stadt, um ihn zu betrauern und zu bestatten. 30 Er legte ihn in sein eigenes Grab und sie betrauerten ihn und riefen: »Ach, mein Bruder!« 31 Danach sagte der Prophet zu seinen Söhnen: »Wenn ich sterbe, legt mich in das Grab, in dem auch dieser Mann Gottes begraben ist. Legt meine Gebeine neben seine. 32 Denn es wird bestimmt eintreffen, was er im Auftrag des Herrn gegen den Altar in Bethel und die Höhenheiligtümer in den Städten Samariens vorausgesagt hat.« 33 Auch nach all dem änderte Jerobeam sein böses Vorgehen nicht. Er setzte weiterhin Priester aus den Reihen des Volkes für die Höhenheiligtümer ein. Jeder, der wollte, konnte dort als Priester dienen. 34 Dies wurde Jerobeams Sünde, die schließlich das Ende seiner Herrschaft und den Tod seiner ganzen Familie zur Folge hatte.

– der alte Prophet hatte gelogen, doch das war im Auftrag von Gott, der den jungen Propheten prüfen wollte, wie sehr Gott sich auf ihn verlassen kann.

– – –

Noch ein Beispiel eines Propheten, dem „Propheten“ Jesus den sie zum König machen wollten.

Johannes 6, … 9 Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele? 10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer. 11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten. 12 Als sie aber satt waren, spricht er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt. 13 Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren. 14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. 15 Da Jesus nun merkte, dass sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er allein.

12, … 9 Da erfuhr eine große Menge der Juden, dass er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte. 10 Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; 11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.

Der Einzug in Jerusalem – an das heute am Palmsonntag gedacht wird:

12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, 13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! 14 Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9): 15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« 16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte. 17 Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. 18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. 19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.

20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21 Die traten zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. 22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Andreas und Philippus sagen’s Jesus. 23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. 27 Jetzt ist meine Seele voll Unruhe. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen. 29 Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Andere sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30 Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. 31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen werden. 32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. 33 Das sagte er aber, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde. 34 Da antwortete ihm das Volk: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. 36 Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder werdet. Das redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.

Der Unglaube des Volkes

37 Und obwohl er solche Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn, 38 auf dass erfüllt werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des Herrn offenbart?« 39 Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte wiederum (Jesaja 6,9-10): 40 »Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.« 41 Das sagte Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete. 42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. 43 Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott. 44 Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. 45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den richte ich nicht; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. 48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

18… 33 Da ging Pilatus wieder hinein ins Prätorium und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der Juden König? 34 Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben dir’s andere über mich gesagt? 35 Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan?

36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.

37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. …

– – –

Hier ist ein Beispiel, wie Gott zu Menschen spricht, aus 1.Könige 19. Es handelt hier vom Propheten Elias, der eine Mission von Gott erhalten hatte, ungefähr wie Mohammed sie eine bekommen hat:

1 Ahab (König von Israel) erzählte Isebel (seine Frau, eine Götzenanbeterin) alles, was Elia (ein bedeutender Prophet) getan hatte und wie er alle Baalspropheten mit dem Schwert getötet hatte. 2 Daraufhin schickte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm ausrichten: »Die Götter sollen auch mich töten, wenn ich nicht morgen um diese Zeit das Gleiche mit dir tue, wie du es mit ihnen gemacht hast.« 3 Da bekam Elia Angst und floh um sein Leben. Er ging nach Beerscheba in Juda (damals was das Land geteilt in Israel und Juda); dort ließ er seinen Diener zurück. 4 Er aber ging allein eine Tagesstrecke weit in die Wüste. Schließlich sank er unter einem Ginsterstrauch nieder, der dort stand, und wollte nur noch sterben. »Ich habe genug, Herr«, sagte er. »Nimm mein Leben, denn ich bin nicht besser als meine Vorfahren.« 5 Dann legte er sich hin und schlief unter dem Strauch ein. Doch plötzlich berührte ihn ein Engel und sagte zu ihm: »Steh auf und iss!« 6 Er blickte um sich und sah ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot und einen Krug Wasser bei seinem Kopf stehen. Also aß und trank er und legte sich wieder hin. 7 Da kam der Engel des Herrn ein zweites Mal, berührte ihn und sagte: »Steh auf und iss, denn vor dir liegt eine lange Reise!« 8 Er erhob sich, aß und trank, und das Essen gab ihm genug Kraft, um 40 Tage und Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb, zu wandern. 9 Dort fand er eine Höhle, in der er die Nacht verbrachte. Doch der Herr sprach zu ihm: »Was tust du hier, Elia?«

10 Elia antwortete: »Ich habe dem Herrn, Gott, dem Allmächtigen, von ganzem Herzen gedient. Denn die Israeliten haben ihren Bund mit dir gebrochen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten getötet. Ich allein bin übrig geblieben, und jetzt wollen sie auch mich umbringen.« 11 Da sprach der Herr zu ihm: »Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den Herrn, denn der Herr wird vorübergehen.« Zuerst kam ein heftiger Sturm, der die Berge teilte und die Felsen zerschlug, vor dem Herrn her. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm bebte die Erde, doch der Herr war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer ertönte ein leises Säuseln. 13 Als Elia es hörte, zog er seinen Mantel vors Gesicht, ging nach draußen und stellte sich in den Eingang der Höhle. Eine Stimme sprach: »Was tust du hier, Elia?« 14 Er sagte: »Ich habe dem Herrn, Gott, dem Allmächtigen, von ganzem Herzen gedient. Aber die Israeliten haben ihren Bund mit dir gebrochen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten umgebracht. Ich allein bin übrig geblieben, und jetzt wollen sie auch mich noch umbringen.« 15 Da sprach der Herr zu ihm: »Geh zurück auf dem Weg, den du gekommen bist, durch die Wüste nach Damaskus. Wenn du dort bist, salbe Hasaël zum König von Aram. 16 Dann salbe Jehu, den Sohn Nimschis, zum König von Israel, und salbe Elisa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, an deiner Stelle zum Propheten. 18 Doch 7.000 Menschen in Israel will ich verschonen: alle, die sich nie vor Baal niedergeworfen und ihn geküsst haben.«

Gott war nicht im Getöse des Sturms, nicht in der Erschütterung eines Erdbebens und er war auch nicht in der Glut des Feuers, sondern in der stillen sanften Stimme.

Und wenn du still vor Gott wirst, alle deine eigenen Gedanken beiseiteschiebst, Platz in deinem Kopf für Gott machst, deinen Sinn auf ihn alleine richtest, den Gott Abrahams Isaaks und Jakobs, wirst auch du Gottes stille, sanfte Stimme hören, tief in dir und du wirst ohne Zweifel wissen, dass es Gottes Stimme war, die du gehört hast (was andere unweigerlich bezweifeln werden!). aber du wirst die Stimme nie wieder vergessen können.

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