Es gibt keinen Gott!

Das ist die Sensation, da steht es schwarz auf weiß! Und das im Anleitungsbuch dieser christlichen Religionen, der Bibel:

ES GIBT KEINEN GOTT!

Was sagt man dazu! Eine bessere Bestätigung könnte man nicht finden, es ist alles nur Einbildung, Wunschdenken, Fantasie, Hirngespinste, Fata Morganas und was noch von Leuten, die etwas brauchen, an dem sie sich festhalten können. Eine billige Ausrede für eigenes Unvermögen und Versagen.

Aber es gibt immer wieder Leute, die dir die Bibel unter die Nase halten und dir irgendwelche bestimmte Stellen daraus zeigen, um dir irgendwie, irgendwas von Gottes Existenz und Liebe gegenüber den Menschen zu beweisen. So wie diese, diese … ich nenn sie mal X oder Iks, wie die große Unbekannte in einer Gleichung. Denn das ist sie und ihr Glauben für mich, das große Unbekannte. Wobei ich sie zwar sehen kann, aber ihr Glauben ist für mich einfach nur etwas Undefinierbares, ja es ist geradezu eine Wahnvorstellung von Leuten, die unzufrieden mit diesem Leben sind. Wozu sollte ich herausfinden wollen, ob es nun einen Gott gibt oder nicht? Wozu? Dieses X, das sogenannte Unbekannte, gibt es wissenschaftlich erwiesen einfach nicht.

Aber warum können solche Leute dich so ärgerlich machen? Warum lässt mich das nicht einfach kalt? Wenn mir jemand irgendwas andrehen möchte, das ich nicht haben will, sage ich nein und damit hat sich’s. Aber dann kommen Leute mit Gott und es wühlt dich auf, verärgert dich bis an den Punkt, wo du explodieren möchtest und es lässt dir keinen Frieden mehr. Jedenfalls ging es mir mit dieser Iks so. Der Raum meiner Gedanken ist wohl geordnet mit gespeicherten Fakten, Tatsachen und Beweisen und liegt friedlich in der Dunkelkammer meines Gehirns. Warum da mit irgendeinem angeblichen Licht kommen und alles examinieren wollen? Ist das denn wirklich R  E  L  E  V  A  N  T?

Gibt es nicht genug Probleme in dieser Welt zu lösen, als herausfinden zu wollen, ob es nun einen Gott gibt oder nicht?

armutTatsache ist doch, dass wenn es einen Gott gibt, schert er sich einen ziemlichen Dreck um das, was in der Welt so alles passiert. Iks hat dazu natürlich eine passende Entschuldigung, nämlich, dass Gott sich selbst die Hände gebunden hat, als er den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, das heißt, mit einem freien Willen. Und so wie die Welt ist, ist sie nach dem freien Willen der Menschen – nicht nach Gottes Willen. Aber dass er auch Meister ist, Schlechtes in Gutes zu verwandeln.  – Na wunderbar Iks! Und wo ist das Gute?

Auch finde ich, diese Christen machen es sich zu einfach wenn sie sagen, dass Gott die Welt erschaffen hat. Das ist doch kindisch. Nur weil sie noch keine Lösung gefunden haben, wie nun der Evolutionsprozess wirklich stattgefunden hat, tun sie es einfach damit ab, dass Gott alles gemacht hat – und das in 6 Tagen vor ca. 6000 Jahren! Absolut lächerlich!

Doch diese Iks versteht es, mir Fragen als Antwort hinzuwerfen, die sich wie spitze Steine in meinen Schuhen anfühlen. Wie zum Beispiel diese Frage: „Wenn ich an die „big bang“ (Urknall) Theorie der Evolution glaube, woher kam oder was ist dann die Kraft hinter dem großen „Bang (Knall)“? Wo kommt die Information in der DNA her, wer hat sie da eingespeichert? Warum gibt es Gesetze der Logik, Mathematik und Wissenschaft? Warum ist das Universum genau abgestimmt auf das Leben auf der Erde? Und…“ – halt an Iks, mach mich nicht verrückt, da gibt es bestimmt eine Erklärung, muss es einfach eine Erkältung geben … womit man einen Programierer wegerklären kann.

Iks meint, ich müsste glauben wollen. Also eine innere Bereitschaft haben, glauben zu wollen. Nicht auf Menschen schauen und was sie im Namen von Gott und Jesus taten und noch tun, sondern nur auf Gott schauen, auf das was er uns in der Bibel gegeben hat. Menschen sind fehlbar und voll falscher Erwartungen und Begierden, aber Gott ist das ja nicht, er ist perfekt in seiner Liebe und Gerechtigkeit. Auf Menschen und ihr Tun schauen wäre demnach einfach unfair nicht nur Gott gegenüber sondern auch dir selbst gegenüber, denn du verbaust dir damit die Chance wahre Liebe und Gerechtigkeit zu finden. Deshalb nicht einfach strikt alles über Gott ablehnen, sondern die Zweifel und Fragen die du hast hinterfragen, um Gott eine Chance zu geben, sie zu beantworten.  – Aber liebe Iks, es ist doch schon alles beantwortet, es gibt ganz einfach keinen Gott – steht ja selbst in der Bibel – und nein ich bin noch nicht bereit, das davor oder danach zu lesen.

Wenn ich die Geschichte der vergangenen 2000 Jahre betrachte, kann ich nur voll mit Marx übereinstimmen:

Marx

„Religion ist das Opium des Volks.“

Natürlich hat Iks dazu auch was zu sagen, und ich hab meinen Ohren nicht getraut, wie sie sagte: „Ja das stimmt!“ Wie soll ich denn das jetzt wieder verstehen?

„Jesus ist die Wahrheit und Wahrheit ist keine Religion.“ – Ach dieser Jesus, was will denn der heute noch. Nein, ich halte mich weiterhin an meiner Überzeugung fest: Es gibt keinen Gott! Und wenn trans-rational-0adas Leben einmal aus ist, dann ist es aus und da ist dann nichts mehr. „Lohnt es sich denn dann, überhaupt durch dieses Leben zu gehen, wenn danach keine Erinnerung mehr da ist, du dich an nichts mehr erinnerst, dass du je existiert hast, deine Gefühle, Emotionen, alles was du je gelernt hast – alles weg? Alles nutzlos, alles ohne Sinn gewesen? Nur die Lebenden erinnern sich“  – Diese Iks kann es nicht lassen. Sie muss sich über alles Gedanken machen und in allem herumstöbern und kann Dinge einfach nicht lassen wie sie sind. Es ist doch nun mal so, wir leben, wir sterben, Basta – DAS ist die Wahrheit. .

..Wahrheit

„Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen,

noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben.

Sie muss nur erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken,

die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert.“

– Friedrich der Große (1712-1786) König von Preußen

. .

Iks meint, dass die Wahrheit manchmal wütend macht. Dass sie wie Licht ist und wo immer sie hinkommt, muss die Dunkelheit weichen. Denn da wo Licht ist, kann Dunkelheit nicht existieren. – Naja logisch, so? – Es ist also tatsächlich nicht die Wahrheit die uns wütend macht, sondern die Dunkelheit bäumt sich in uns auf, weil sie vom Licht der Wahrheit verdrängt wird, sie also ihren komfortablen Platz in unserem Gehirn, unseren Gedanken und damit auch unserem Herz, verliert. Wer verliert aber gerne einen Platz, den er schon seit langem als sein eigen in Anspruch genommen hat? So auch die Dunkelheit nicht. Sie kämpft mit all ihren Lügen die sie zur Verfügung hat, um ihren Platz zu behalten. Es ist ein regelrechter Kampf der in uns stattfindet, so ungefähr wie in diesen Filmen, wo das Gute gegen das Böse kämpft. Das Schwierige nur an diesem Kampf in uns ist, klarzustellen was nun das Gute und was das Böse, was richtig was falsch, was Wahrheit und was Lüge, was Tatsache und was Täuschung ist.

– Ja muss ich zugeben, da ist ein Kampf in mir und ein ziemlich starker noch dazu. Das einfachste wäre jetzt, einfach aufzugeben. Die Sache mit Gott einfach abschreiben, einfach vergessen und der Kampf ist vorbei. Aber kann ich das an diesem Punkt noch? Werde ich wirklich Frieden finden, wenn ich das Thema Gott einfach abstreiche? Ich habe dieser Iks zugehört und jetzt komme ich mir so vor, als wäre ich Stufen zu einem Sprungbrett hochgeklettert. Was mache ich jetzt da oben? Werde ich den Sprung in die Tiefe wagen? Was ist wenn kein Wasser drin ist in dem angeblichen Becken des Glaubens da drunter?

– Ich muss fair zu mir selbst sein und es herausfinden, ich möchte ja kein Winston sein, wie Iks andeutete. (Nächste Seite – Pfeil nach links: Die Raupe, die nicht fliegen wollte)

5 Gedanken zu “Es gibt keinen Gott!

  1. Wenn schon die Bibel zitieren dann doch richtig.
    Es ist die Rede vom Tor, d. h. dem unverständigen Menschen der so spricht.
    Siehe den Psalm 14 nicht nur Vers 1.

    Psalm 14 Verse 1 – 7:
    1 „Es gibt keinen, der Gutes tut
    Dem Vorsänger. Von David. Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie begehen verderbliche und greuliche Handlungen; keiner ist, der Gutes tut.
    2 Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, daß er sehe, ob jemand so verständig sei und nach Gott frage;
    3 aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer! …
    5 werden sie es nicht dann mit Schrecken erfahren, daß Gott beim Geschlecht der Gerechten ist?
    6 Wollt ihr den Rat des Elenden zuschanden machen, da doch der HERR seine Zuflucht ist?
    7 Ach, daß das Heil Israels aus Zion käme! Wenn der HERR das Gefängnis seines Volkes wendet, so wird Jakob frohlocken und Israel sich freuen!“

    • Hallo lieber Thomas, danke dass du Interesse an meinem Blog hast.
      Hast du auch darin gelesen?
      Unter dem Titel steht: ein Dialog zwischen Glaube und Zweifel.
      Ich habe mich in die Lage von Zweiflern versetzt um ihre Fragen und Argumente zu beantworten. Lies dich mal durch diesen Dialog hindurch – zur nächsten Seite durch Linksklick – du bekommst dadurch vielleicht auch Beispiele, wie du Zweiflern antworten kannst. Und irgendwann wirst du dann auch zu dem Teil kommen, wo das Ende von Psalm 14 behandelt wird.
      Wir Christen neigen immer leicht dazu, Zweiflern mit der Bibel über den Schädel zu hauen, indem wir ihnen Schriftstellen vor die Nasen halten, doch die sehen meist nichts, da sie durch ihre Brille von Zweifel und Argumente verblendet werden. Ich habe versucht, eine Taktik anzuwenden, die vielleicht bei dem einen oder anderen ein Licht aufgehen lässt.
      Gott segne dich und gebe dir Kraft und Weisheit andere zum Herrn zu ziehen. (Apg. 1,8)

      • Liebe Helen
        danke für deine Nachricht.

        Es geht nicht darum mit der Bibel zuzuschlagen. Da bin ich absolut der gleichen Meinung wie du.

        In meinem Beitrag geht es nur darum dem entgegenzuhalten was sehr häufig erfolgt. Nähmlich dass Einzelne Aussagen aus der Bibel genommen werden und zwar so um die Botschaft zu verfälschen. So wie es eben erfolgt ist.
        Denke als Christ haben wir in erster Linie die frohe Botschaft zu bringen.
        Aber auch uns abzugrenzen zu Irrlehren und falschen Propheten, sowie zu falschaussagen in dem nur einzelne Passagen davon genommen werden und dann eine Pseudoreligion zu bilden und andere Menschen in die Irre zu führen.

  2. Zudem, Jesus sowie auch die Apostel haben nie mit negariven Argumenten versucht Gott zu erklären. Er sagte und das glaube ich ganz fest. Dass, wenn jemand wirklich Gott sucht, so wird er Gott durch die Liebe in Jesus und den Heiligen Geist finden.
    Und nicht durch den Verstand.

    • OK du hast deine Erfahrungen gemacht, ich meine. Nichts von den Aussagen hier drin habe ich nicht schon von Leuten gehört, die genau so redeten. Und wie viele habe ich mit meiner Antwort überzeugen können, das ganze nochmals zu überdenken.
      Was du tust, ist doch nichts als haltlos kritisieren. Du liest nicht einmal sorgfältig, denn es sind zwei Personen die abwechselnd reden. Der eine, der gerne nur eine Zeile aus der Bibel nimmt und sie verdreht und mir weismachen möchte, dass es keinen Gott gibt und der Christ, der am Ende überzeugen kann. Lies bis zum Ende bevor du kritisierst – wachet und betet, nicht wachet und kritisiert!

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